Artikel

Miniaturwunderland & Dungeon am 25. April 2020 bestaunen

Fahrt zum Miniaturwunderland nach Hamburg

Am Samstag, den 25. April 2020 bietet der Fo(u)r C. - Jugendtreff Nord eine Fahrt nach Hamburg mit Besuch des Miniatur-Wunderlandes an. Auf der größten Modelleisenbahn der Welt kann man auf einer Modellfläche von 1500m² über 1000 Züge während ihrer Fahrt durch die Alpen, USA, Skandinavien oder Hamburg beobachten und dabei die vielen kleinen Details der Gestaltung bestaunen. Im Anschluss gibt es Zeit zur freien Verfügung, um die Hamburger Innenstadt zu erkunden. Abfahrt ist um 8:00 Uhr am Jugendtreff Nord Fo(u)r C., Hedingsener Str. 196, 32549 Bad Oeynhausen, mit einem Reisebus, die Rückkehr ist für 20.00 Uhr geplant. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahre. Kinder ab 8 Jahre dürfen in Begleitung Erwachsener an der Fahrt teilnehmen. Die Kosten für Kinder und Jugendliche betragen 15,00 €, Erwachsene zahlen 25,00 €.

Grusel mit Geschichte

Am Samstag, den 25. April 2020 veranstaltet der Jugendtreff Nord Fo(u)rC eine Fahrt nach Hamburg zum Dungeon mit anschließender Shopping-Tour in der Innenstadt für Jugendliche ab 13 Jahre. Abfahrt ist um 8:00 Uhr am Fo(u)r C. - Jugendtreff Nord, Hedingsener Str. 196, 32549 Bad Oeynhausen mit einem Reisebus, die Rückkehr ist für 20.00 Uhr geplant. Frei nach dem Motto „Gruseln mit Geschichte“ wird im Dungeon gezeigt, was Hamburgs Vorfahren einst in Angst und Schrecken versetzte. „Die Pest“, der „Klabautermann“ oder die „Sturmflut 1717“ stehen hierbei genauso im Vordergrund wie die „Kammer der Qualen“ oder Störtebecker. Anschließend können sich die Jugendlichen in der Innenstadt in Kleingruppen auf eigene Faust von den Strapazen erholen. Die Kosten für Busfahrt und Eintritt betragen für Jugendliche bis 17 Jahre 25,00 €, ab 18 Jahre 28,00 €.

Infos zu der Fahrt gibt es bei Bärbel Meyer unter der Rufnummer: 05734-665286.

NEU - Angebote für Kinder für die Sommerferien

HIER, auf das Bild oder im Menu links unter "Ferienzeit 2020" klicken.


Das Hühner-Projekt

Ein kleines Wunder

Gibt es bei Hühner-Küken Frühgeburten?

Ich hatte keine Ahnung. So traute ich mich, nachdem die Eier 19 Tage im Brutkaste waren, kaum aus dem Haus. Ich wollte den Schlupf der Küken ja auf keinen Fall verpassen. Auch nachts bin ich immer wieder aufgestanden und habe geguckt, ob sich nicht irgendetwas getan hat. Am 20. Tag meinte ich zu sehen wie ein Ei sich bewegt.  Aber es tat sich weiterhin nichts. Auch nicht bis zum Mittag am 21. Tag.

Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Ich konnte meine Ungeduld selbst kaum ertragen. Immer wieder kniete ich vor der Brutmaschine. Hatte sich da nicht wieder ein Ei bewegt?

Und plötzlich…

Ich traute meinen Ohren nicht. Ein zaghaftes Piepen war zu hören. Und das gleich aus vier Eiern. Sie waren angepiekt und ich konnte den Eizahn der Küken sehen. Küken müssen ganz schön arbeiten bis sie geschlüpft sind. Sie öffnen mit dem Eizahn in der Mitte des Eis beginnend die Schale und arbeiten sich Stück für Stück voran.

Es war ein absolutes Glücksgefühl als das erste Küken seinen Kopf aus dem Ei befreit hatte und mich auf wackeligen Beinen kurze Zeit später piepsend anguckte. Sofort suchte das Küken Kontakt zu einem Ei, aus dem es auch piepte und ruhte sich dort von dem Schlupf aus.

Das Fell des Kükens war nass und klebrig, gar nicht so flauschig wie ich es erwartet hatte. Aber das Fell musste ja auch erst noch circa fünf Stunden trocknen. Nach fünf Minuten schlüpfte dann das zweite Küken. Als dann am Abend desselben Tages das dritte Küken schlüpfte, durften die ersten beiden Küken in den großen Käfig unter der Infrarotlampe umziehen.

Beim Frühstück des folgenden Tages schlüpften fast gleichzeitig die nächsten beiden Küken. Das sechste Küken kam mit Verspätung. Würde es dieses Küken auch schaffen die Eihaut zu durchbrechen? Ich musste einen weiteren Tag Geduld haben. Aber dann schlüpfte auch das letzte Küken. War das ein aufregendes Piepen, wenn sich alle Küken im großen Käfig um Futter und Wasser stritten.

Nach einer Woche sind alle Küken umgezogen. Sie wohnen jetzt auf einem großen Bauernhof. Ab der fünften Woche sind sie voll befiedert und dürfen immer länger in das große Außengehege. Aus dem Auge aus dem Sinn! Auf keinen Fall. Ich halte engen Kontakt zu den neuen Haltern meiner Küken und freue mich immer wieder sie zu besuchen.

P.S. Das Ausbrüten war für mich das reinste Abenteuer. Über digitale Medien konnten mehrere Kinder und Jugendliche hautnah den Schlupf der Küken miterleben. Es war sehr schön zu erfahren mit welchem großen Interesse das Küken-Projekt verfolgt wurde. Geplant ist ein Besuch auf dem Bauernhof mit Kindern und Jugendlichen. Ein nächstes Küken-Projekt ist schon in Planung.

Text: Sylke Cremer

Bild 1: Im Ei tut sich was

Bild 2: Sie schlüpfen

Bild 3: Die Küken

Social Media