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Gemeinsam am Tisch – Iftarabend in Bad Oeynhausen setzt starkes Zeichen für Begegnung

Schon beim Eintreffen der Gäste war die offene und herzliche Atmosphäre spürbar. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Lebenswege kamen miteinander ins Gespräch, lachten gemeinsam und lernten einander kennen. Genau darum ging es den Organisatorinnen und Organisatoren: Brücken zu bauen und Räume zu schaffen, in denen Begegnung ganz selbstverständlich stattfinden kann.

Mit dem Sonnenuntergang begann schließlich das gemeinsame Fastenbrechen. Die Gäste teilten Speisen, Geschichten und Erfahrungen – ein Moment, der zeigte, wie verbindend gemeinsames Essen sein kann. Für viele war es eine neue Erfahrung, die zugleich neugierig machte und Berührungsängste abbauen konnte.

Auch Bürgermeister Lars Bökenkröger ließ es sich nicht nehmen, an diesem besonderen Abend teilzunehmen. In seiner Ansprache würdigte er das Engagement aller Beteiligten. Er betonte, dass der Ramadan eine besondere Zeit der Besinnung sei und in diesen Zeiten, in denen der Konflikt im Nahen Osten uns starke Sorgen bereiten, für die Menschen Hoffnung bringen kann. Dies unterstreicht auch Faraja Mwakapeje: „Wir sind alle Menschen, auch wenn wir einen unterschiedlichen Glauben haben. Das zu akzeptieren ist wichtig für den Frieden in einer Gemeinschaft.“ Die aus Tansania stammende Christin ist seit Januar im Ev. Jugendreferat des Kirchenkreis Vlotho und freut sich zum ersten Mal das Fastenbrechen mitzuorganisieren.

Das Iftarfest machte deutlich, dass religiöse Traditionen weit über ihren spirituellen Ursprung hinauswirken können. Wenn Menschen ihre Türen öffnen und andere einladen, entsteht mehr als nur ein gemeinsames Mahl – es entsteht ein Raum für Verständnis, Respekt und neue Perspektiven.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie gut Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppen in Bad Oeynhausen funktionieren kann. Engagierte Ehrenamtliche, lokale Initiativen und Vertreter der Stadt arbeiteten Hand in Hand, um diesen Abend möglich zu machen. Dieses Miteinander kann Vorbild sein – nicht nur für interreligiöse Begegnungen, sondern für das gesellschaftliche Zusammenleben insgesamt. Und so kamen Menschen mit türkischen, ägyptischen, syrischen, philippinischen und deuten Wurzel zusammen.

Am Ende des Abends blieb bei vielen Gästen vor allem ein Eindruck: Wie einfach und bereichernd Begegnung sein kann, wenn Menschen einander offen begegnen. Das Iftarfest war damit weit mehr als eine traditionelle Veranstaltung im Ramadan – es war ein lebendiges Beispiel dafür, wie Gemeinschaft entstehen kann.

Die Fahrradwerkstatt am EKJZ ist wieder geöffnet

Ab jetzt wieder für euch immer Dienstags ab 17 Uhr am EKJZ Valdorf  da. Mit vielen Ehrenamtlichen vor Ort, die fleißig Fahrräder reparieren und bei Fragen und Problemen für euch da sind.

„Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5)

 

Neues Jahr, neue Chancen – und vielleicht auch ein paar neue Ideen, die erst noch wachsen müssen. Die Jahreslosung 2026 sagt: Es darf sich was verändern. Du musst nicht alles im Griff haben, nicht perfekt sein und nicht wissen, wie der nächste Schritt aussieht.

Im Jugendreferat ist Platz für genau das: ausprobieren, scheitern, neu anfangen, zusammen lachen und weitergehen. Gott geht mit – und macht mehr neu, als du denkst.

Wir laden dich ein, dabei zu sein, mitzumachen, eigene Ideen einzubringen und unser Programm mitzugestalten. Komm vorbei, lern uns kennen, entdecke neue Möglichkeiten – und vielleicht entdeckst du dabei auch etwas Neues an dir selbst.

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