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v.l.n.r.: Greta, Lillia, Daniel, Alice, Bärbel Meyer (Leitung Fo(u)r C.), Franca, Laura, Lèan, Kilian (FSJler)

Fo(u)r C lädt zu spannenden Aktionen 2018 ein

Auch im Jahr 2018 ist wieder eine Menge los im Fo(u)r C. - Jugendtreff Nord in Volmerdingsen. Gerade ist dazu das aktuelle Programm erschienen. Erhältlich ist es im Jugendtreff, in den Grundschulen im Norden sowie allen weiterführenden Schulen des Stadtgebietes. Natürlich gibt es wieder im Rahmen der wöchentlichen Öffnungszeiten (Di. 15.00 – 19.00 Uhr, Do. 15.00 – 20.00 Uhr, Fr. 13.30 - 19.00 Uhr, So. 14.00 – 18.00 Uhr) spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche. So sind am Donnerstag alle Kinder von 8-12 Jahren zur Kids-Time eingeladen, Freitags steht Kochen für die Jugendlichen auf dem Programm.

Daneben gibt es wieder viele Angebote an den Wochenenden und in den Ferien.

Zum Programm gehören Aktionen wie der Spieletag im Februar oder der Besuch des Shakespeare-Stückes „Othello“ als Ein-Mann-Komödie im März in Bad Salzuflen, gespielt von dem Schauspieler Bernd Lafrenz. Seminare wie der Babysitterkurs oder der Erste-Hilfe-Kurs bieten Jugendlichen eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu schulen oder zu erweitern. Zu den Highlights gehören sicher die bereits ausgebuchte Reitfreizeit für Mädchen, die Kanu-Tour auf der Weser über Fronleichnam sowie die Fahrten zum Heidepark und nach Hamburg ins Miniatur-Wunderland oder den Dungeon. Für Kinder gibt es Ferienspielprogramm wie das bewährte Bauprojekt "Crazy machines" im Sommer sowie die Zirkuswoche „Manege frei“ in den Herbstferien.

Ganz neu im Programm ist das Seminar „Starke Mütter – starke Töchter“, das bereits am Samstag, 27. Januar in der Zeit von 10.00 – 14.30 Uhr stattfindet. Es wird durchgeführt von Birgit König, die auch als Trainerin für das Kommissariat Vorbeugung Minden tätig ist und richtet sich an Mütter und Töchter (10-13 Jahre) sowie junge Frauen (14 - 17 Jahre). Der Schwerpunkt liegt auf der Gewaltprävention und der Selbstbehauptung. Die Kosten betragen 5,00 € für Kinder und Jugendliche sowie 15,00 € für Erwachsene.

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Fo(u)r C. www.juenger-vlotho.de oder unter der Telefon-Nr. 05734/665286.

Das Hühner-Projekt

Ein kleines Wunder

Gibt es bei Hühner-Küken Frühgeburten?

Ich hatte keine Ahnung. So traute ich mich, nachdem die Eier 19 Tage im Brutkaste waren, kaum aus dem Haus. Ich wollte den Schlupf der Küken ja auf keinen Fall verpassen. Auch nachts bin ich immer wieder aufgestanden und habe geguckt, ob sich nicht irgendetwas getan hat. Am 20. Tag meinte ich zu sehen wie ein Ei sich bewegt.  Aber es tat sich weiterhin nichts. Auch nicht bis zum Mittag am 21. Tag.

Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Ich konnte meine Ungeduld selbst kaum ertragen. Immer wieder kniete ich vor der Brutmaschine. Hatte sich da nicht wieder ein Ei bewegt?

Und plötzlich…

Ich traute meinen Ohren nicht. Ein zaghaftes Piepen war zu hören. Und das gleich aus vier Eiern. Sie waren angepiekt und ich konnte den Eizahn der Küken sehen. Küken müssen ganz schön arbeiten bis sie geschlüpft sind. Sie öffnen mit dem Eizahn in der Mitte des Eis beginnend die Schale und arbeiten sich Stück für Stück voran.

Es war ein absolutes Glücksgefühl als das erste Küken seinen Kopf aus dem Ei befreit hatte und mich auf wackeligen Beinen kurze Zeit später piepsend anguckte. Sofort suchte das Küken Kontakt zu einem Ei, aus dem es auch piepte und ruhte sich dort von dem Schlupf aus.

Das Fell des Kükens war nass und klebrig, gar nicht so flauschig wie ich es erwartet hatte. Aber das Fell musste ja auch erst noch circa fünf Stunden trocknen. Nach fünf Minuten schlüpfte dann das zweite Küken. Als dann am Abend desselben Tages das dritte Küken schlüpfte, durften die ersten beiden Küken in den großen Käfig unter der Infrarotlampe umziehen.

Beim Frühstück des folgenden Tages schlüpften fast gleichzeitig die nächsten beiden Küken. Das sechste Küken kam mit Verspätung. Würde es dieses Küken auch schaffen die Eihaut zu durchbrechen? Ich musste einen weiteren Tag Geduld haben. Aber dann schlüpfte auch das letzte Küken. War das ein aufregendes Piepen, wenn sich alle Küken im großen Käfig um Futter und Wasser stritten.

Nach einer Woche sind alle Küken umgezogen. Sie wohnen jetzt auf einem großen Bauernhof. Ab der fünften Woche sind sie voll befiedert und dürfen immer länger in das große Außengehege. Aus dem Auge aus dem Sinn! Auf keinen Fall. Ich halte engen Kontakt zu den neuen Haltern meiner Küken und freue mich immer wieder sie zu besuchen.

P.S. Das Ausbrüten war für mich das reinste Abenteuer. Über digitale Medien konnten mehrere Kinder und Jugendliche hautnah den Schlupf der Küken miterleben. Es war sehr schön zu erfahren mit welchem großen Interesse das Küken-Projekt verfolgt wurde. Geplant ist ein Besuch auf dem Bauernhof mit Kindern und Jugendlichen. Ein nächstes Küken-Projekt ist schon in Planung.

Text: Sylke Cremer

Bild 1: Im Ei tut sich was

Bild 2: Sie schlüpfen

Bild 3: Die Küken

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