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Deutschland, Österreich, Tschechien – wir waren dabei!

In einer Woche in drei Ländern sein, das klingt unmöglich?! Nicht, wenn man in ein Dreiländereck fährt! Innerhalb weniger Sekunden konnten wir zwischen Deutschland, Österreich und Tschechien hin und her springen. Möglich wurde dies durch die Deutschland-Österreich-Tschechien - Freizeit vom 10. bis 17. August 2019, wo wir die Gelegenheit hatten, nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt im schnuckeligen Bergheim Riedelsbach zu wohnen. Mit viel Abwechslung waren die Tage gefüllt: Einen Tag wanderten wir zum nahen Stausee, einen anderen fuhren wir mit unserem Bus nach Linz. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns die Stadt anzuschauen. “Wir brauchen unbedingt eine Linzer Torte!“, rief Lukas und kaufte für die Gruppe eben diese, welche schließlich auf der Rückreise genüsslich verzehrt wurde.

Natürlich hab es auch richtig Action. Am Dienstag brachen wir zum „schwarzen Regen“ auf, um uns dort bei einer abenteuerlichen Schlauchboottour zu beweisen. Die Rast mit bayrischer Brotzeit diente nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern auch um die Boote vom eingelaufenen Wasser zu befreien, das in den spannenden Stromschnellen ins Boot gelangte. „Ich würde auf jeden Fall nochmal mitfahren“, sagte Nele, die zusammen mit ihrer Schwester zwar schon auf der Weser Kanu gefahren war, aber von dieser Tour besonders begeistert wurde.

Die Versorgung in unserem Bergheim wurden durch unsere eigenen Küchenteams geleistet, welche uns köstlich mit ausgefeilten Speisen verwöhnten. Am Donnerstag blieb unsere Küche allerdings kalt, da wir auf den Dreisessel gewandert sind, wo wir im Berggasthof mit Essen versorgt wurden, „Dort hat das Essen sehr gut geschmeckt, fast so gut, wie bei uns im Bergheim“, sagt Jannis mit einem Zwinkern. Beeindruckend war auch der Ausblick auf die Landschaft, wo der Kontrast zwischen den saftgrünen Bäumen und den Baumstämmen, welche den sauren Regen nicht überstanden haben, besonders herausstach. „Erschreckend, wie der Mensch sich auf die Natur auswirkt“ sagte Katjana nachdenklich. Ein Teil der Gruppe ist danach schließlich zum Dreiländereck gewandert, um „Länderhopping“ zu betreiben.

Abends am Lagerfeuer wurde sehr viel gelacht und über den Tag gesprochen. Unterstützt durch Gitarren und Cajon sangen wir viele schöne Lieder aus unseren Songbooks, die die Mitarbeiter extra für diese Freizeit entworfen und erstellt hatten. Natürlich gab es auch selbstgemachtes Stockbrot, um den Tag auch kulinarisch rund enden zu lassen.

„Mich hat es sehr gefreut, dass alle Teilnehmer auf der Rückfahrt begeistert über die Woche sprachen und rundum zufrieden wirkten“, schwärmt Finn Hinzmann, der zum ersten Mal in die Leiterrolle geschlüpft war. „Es ist schön, zu sehen, dass die Arbeit, die wir als Mitarbeiter-Team in diese Freizeit gesteckt haben, solche Früchte trägt.“

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